MARKT & TECHNOLOGIE

Stark durch ganzheitliches Denken und Handeln

Wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus. Ganz im Gegenteil. Sie gehen Hand in Hand, wie die Geschäftszahlen von Symrise für 2020 deutlich machen.

Symrise ist im vergangenen Jahr aus ei­ge­ner Kraft 2,7 Prozent gewachsen – zum 15. Mal in Folge und trotz des weltweiten Kon­­junktureinbruchs durch die Pan­de­mie. Dieser Erfolg basiert auf einer lang­fristigen Strategie, die auf starke Inno­va­tionen, ein breites Portfolio, enge Partner­schaften und nachhaltiges Wirt­schaften entlang der Wert­schöpfungs­kette setzt. „Ganzheitliches Denken und Handeln ma­chen uns stark“, sagt Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender von Symrise. „Die Kraft, die wir da­raus ge­win­nen, prägt und trägt das nachhaltige Wachs­tum un­seres Unternehmens.“ Das Ziel bis 2025 bleibt klar: Symrise will schnel­ler wachsen als der Markt ins­ge­samt, und zwar zwischen 5 und 7 Prozent jährlich. So gewinnt das Unternehmen Markt­an­teile hinzu und vergrößert den Abstand zu kleineren Wett­be­werbern.

Die EBITDA-Marge, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei 21,1 Prozent. Damit wurde die Ziel­mar­ge erreicht und Symrise gehört weiterhin zu den profitabelsten Un­ternehmen der Branche. „Wir werden in den kommen vier Jahren weiter­wachsen, und unser Ziel liegt weiterhin bei 5,5 bis 6 Mil­li­ar­den Eu­ro Jahres­um­satz“, so Bertram. Der Umsatz mit neuen Produktentwicklungen betrug 15,4 Pro­zent und bezieht sich auf die Markt­einführung in den ver­gan­genen drei Jahren. Durch die Vernetzung der breit gefächerten Kompetenzfelder Nutrition, Flavor sowie Scent & Care wird sich die Umsatzbeteiligung der Produkt­ent­wick­lungen weiter bei über 15 Pro­zent be­wegen.

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Symrise ist im vergangenen Jahr aus eigener Kraft 2,7 Prozent ge­wachsen – zum 15. Mal in Folge.

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Bewertung des Einkaufsvolumens nach Nachhaltig­keits­kriterien

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Ab 2030 will Symrise klimapositiv sein.

Heinz-Jürgen Bertram macht deutlich: „Wir müssen unsere Um­welt und das Kli­ma besser schützen, sonst brauchen wir uns irgendwann über unseren Firmen­erfolg so­wieso nicht mehr zu unterhalten. Für Symrise speziell ist das wichtig, weil wir viele unserer Rohstoffe aus der Natur gewinnen.“ Darum sind nach­haltige Part­nerschaften existenziell. 2020 wurden 67 Prozent der Hauptlieferanten und da­mit 80 Prozent des Einkaufsvolumens nach Nachhaltigkeitskriterien bewertet. Und die Messlatte wird weiter nach oben gehoben: In vier Jahren sollen es 100 Pro­zent sein, bezogen auf 90 Prozent des Einkaufsvolumens.

Ab 2030 will Symrise klimapositiv sein. Dazu gehört, dass über­all, wo es geht, auf er­neuerbare Energien gesetzt wird. So be­zieht das Unternehmen seit 2018 den ge­sam­ten externen Strom in Deutschland aus erneuerbaren Quellen. Seit ver­gang­e­nem Jahr ist das für alle weltweiten Stand­orte möglich.

LUFT NACH OBEN Die Arbeitssicherheit gehört als wesent­liches Element zur Nach­haltigkeits- und Unter­nehmensstrategie. Im vergangenen Jahr lag die Unfallhäufigkeit im Unter­neh­men bei 3,0. Diese er­rech­net sich, indem die Zahl der meldepflichtigen Arbeits­un­fälle – mit unter einem Tag Ausfallzeit – in Bezug zu 1 Million Arbeits­stunden gesetzt wird. Das erklärte Ziel war ein Wert unter 2,5. Um bis 2025 die Unfallhäufigkeit un­ter 1,5 zu sen­ken, ist mehr Aufklärung notwendig. In Holzminden wurde des­we­gen die um­fassende Kampagne „Drive to 100 % Safety“ gestartet. Sie will auf emo­tio­nale Weise zeigen, wie wichtig es ist, sich an die Sicher­heitsregeln zu halten und aufmerksam zu handeln. Begleitet wird die Kampagne durch unter­neh­mens­weite Initiativen und Schulungen.


Alle UN-Nachhaltigkeitsziele finden Sie im SymPortal: https://t1p.de/SYM-SDG


Der aktuelle Geschäftsbericht ist da. https://symrise.com/de/unter­nehmensbericht/2020/