CORPORATE & STRATEGIE

Was mich gerade beschäftigt ...

Ein erfolgreiches Geschäft hängt von funktionierenden Lieferketten ab. Der Geschäftsbereich Fragrance verbessert sie im Material Flow Optimization Programm. Teil davon ist ein strukturierter Risikomanagementprozess. An diesem arbeitet ein crossfunktionales Team unter Leitung des Einkaufs. Was genau ist hier Ihre Aufgabe?

Uwe Schaar, Global Fragrances Ingredients Entscheidend ist sowohl das Krisenmanagement bei akuter Knappheit als auch die langfristige Beobachtung der Rohstoffverfügbarkeit. Hilfreich ist hier meine langjährige Erfahrung mit Duftrohstoffen oder auch ihre Verwendung und Stabilität in verschiedenen Anwendungen.

Eva-Maria ­Bartels, Global Lead Buyer Fragrance Chemicals S&C Ich trage dazu bei, neue, globale Schlüsselkriterien zur Risikobewertung zu entwickeln. Mögliche Risiken innerhalb unserer weltweit vernetzten Lieferketten sollen auf diese Weise frühzeitig identifiziert und bewertet werden können.

Dr. Anja Finke, Director Innovation & Lean Expert, S&C Als Lean Expertin unterstütze ich die Kollegen im Projekt dabei, einen strukturierten Prozess zu erarbeiten. So ist für jeden, der Teil der Prozesskette ist, klar definiert, was, von wem, wann und warum gemacht werden muss. Die Methoden zur strukturierten Erarbeitung eines Prozesses führen zu Transparenz für alle Beteiligten und klar definierten Verantwortlichkeiten. So kann das Raw Material Risk Management zielgerichtet implementiert und durchgeführt werden. Dafür erarbeiten wir mit dem Team relevante Standards, z. B. Schlüsselkriterien zur Risikobewertung.

Ramkumar Venkataraman, VP Global Sustainable Sourcing & APAC Purchasing S&C Ich leite das Projekt. Unsere Bewertungen helfen dabei, potenzielle Risiken zu erkennen und beim Auftreten angemessen zu reagieren. Das Projekt besteht aus der jährlich geplanten Risikobewertung der 50 wichtigsten Rohstoffe pro Region und dem Prozess der akuten Krise. Wir haben den neuen Prozess bereits erfolgreich zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie eingesetzt.

POST AUS

Svenja Rehr und Björn Meyer arbeiten in Shanghai. Die Category Managerin Dairy und Sweet und der Category Manager Beverages wollen für drei Jahre in China bleiben.

China ist ganz anders, als man es sich vorstellt. Unser Abenteuer im Reich der Mitte ist im Januar 2019 gestartet. Wir haben den Schritt in die Metropole Shanghai gewagt und kommen auch nach über einem Jahr aus dem Staunen nicht heraus. Von kulinarischen Köstlichkeiten über die faszinierende Geschichte bis zur kompletten Digitalisierung – ratzfatz taucht man hier in eine neue Welt, die sowohl persönlich als auch beruflich bereichernd ist. Wir haben uns schnell an das „bequeme“ Leben hier gewöhnt: bargeldloses Bezahlen, Lebensmitteleinkäufe per Mausklick, Taxifahren zum Nulltarif, höchste Sicherheitsstandards und der Flughafen vor der Haustür. Das „China Speed“-Syndrom spiegelt sich auch im Arbeitsalltag wider: Flexibilität und Spontanität sind hier die Grundvoraussetzungen. Agiles Arbeiten steht im Vordergrund. Trotz wöchentlichem Unterricht bleibt die Sprache eine Herausforderung. Da wird die Bestellung eines Kaffees auf Chinesisch ein Erfolgserlebnis. China ist faszinierend anders und trotz aller Achterbahn­momente großartig.

*Post aus Shanghai **Hallo

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Die Community „Symrise for Sustainability“ im SymPortal ist die zentrale interne Plattform zum Thema Nachhaltigkeit. Hier gibt es unter anderem Informationen, Webinare, Reports und ein Wiki. Sowohl die Konzernkommunikation als auch die Segmente Flavor, Nutrition und Scent&Care haben ihren eigenen Infobereich: https://t1p.de/SYM-Sust