PRODUKTE & KUNDEN

Expertise nach innen und außen

Ein Hauptgeschäftsfeld von Tesium ist der Bereich Sicherheit. Diese Expertise, ein großer Wett­bewerbsvorteil, bietet die Symrise Tochtergesellschaft auch Unternehmen außerhalb des Konzerns an. Zum Kundenkreis von Tesium zählen Unternehmen wie August Storck, Covestro, Henkel oder Stiebel Eltron.

Beratung beim Kunden Abfallwirtschaft Holzminden (AHW): Holger Paetz (l.) und Knut Runge, Sicherheitsbeauftragter bei der AWH, in der Müllvorsortieranlage in Holzminden.

­Anruf bei Stefan Schwarze. Am anderen Ende der Lei­tung meldet sich der Ge­schäfts­führer eines Kos­metik­­herstellers, der bereits Kunde von Symrise ist. Ihm wurden vonseiten der Symrise Kunden­betreuung die betrieblichen Sicher­heitskonzepte von Tesium em­pfohlen. Davon möchte er profitieren. „So kom­men wir im Idealfall an unsere Kunden“, sagt Schwarze, der sich bei Tesium um Vertrieb und Marketing kümmert. Denn: Seit 2006 kann die Symrise Tochter für Technik, Sicher­heit und Umwelt ihre Leistungen auch extern anbieten. „Da­hinter steht eine Vorstands­ent­schei­dung“, sagt Kai Wedding, Leiter Vertrieb und Marketing bei Tesium. „Damit haben wir die Möglichkeit zu zeigen, dass wir eigenständig und wett­bewerbs­fähig sind.“ Und natürlich profitiert auch Symrise davon. Das heißt, auch wenn die Kollegen als Experten raus­gehen, lernen sie immer etwas dazu. Und diese Er­kennt­­nisse kom­men Symrise zugute. „Das Ganze ist ja keine Einbahn­straße. Und aufgrund dieser Erfahrungs­kurve sind wir überhaupt so erfolgreich“, stellt Wedding klar. Das betrifft zum einen die Anlagen­planung und die EMSR-Planer, die Spezia­listen in den Bereichen Mes­sen, Steuern und Regeln sind. Zweitens betrifft das die Expertise bei den Sicher­heitsthemen und der dritte Bereich um­fasst die ge­samten Werk­stätten. „Anders als ein reines Ingenieur­büro haben wir bei Symrise die Wichtig­keit der Betriebs­nähe ge­lernt“, so Kai Wedding. „Das macht uns auch außer­halb des Kon­zerns erfolg­reich, denn sie gibt uns einen ge­waltigen, betriebs­nahen praktischen Hinter­grund, von dem wir profi­tieren.“ Da das externe Ge­schäft seit Jahren sehr erfolg­reich ist, konnten weitere Mitar­beiter eingestellt wer­den. Das erhöht gleichzeitig unsere Flexibilität für Symrise.

Beim Thema Sicherheit gibt es zwei Tätigkeitsmodelle, die Tesium extern anbietet: Einmal ist das die sicher­heits­technische Betreuung durch Fachkräfte für Ar­beits­­­sicherheit, der ein Dienst­leistungsvertrag zu­grunde liegt. Gibt es eine betriebliche Erweiterung, eine neue Anlage, neue Stoffe oder Verfahren, dann sind die Sicher­­heits­experten frühzeitig in die Planung einbe­zogen – vorzugs­weise über den ge­samten Pla­nungs­pro­zess einschließlich Inbetriebnahme. Die Betreuung erfolgt dann komplett oder teilweise über ein Zeit­kontingent. Zum anderen übernehmen die Fach­kräfte für Arbeits­sicherheit auch Einzel­projekte als Berater. Damit ver­setzen sie den Unternehmer in die Lage, sich kon­form nach den Regelwerken an alle Sicherheits­vor­schriften halten zu können. „Wir haben immer eine betriebsnahe Planung. Das ist unser Selbstverständnis. Getreu dem Motto „Down to Detail“ ist es unser Anspruch, die Projekte detail­genau und individuell für und mit jedem Kunden zum Erfolg zu führen“, führt Wedding aus. „Da muss man sehr ge­nau zuhören. Muss wissen, was der Betrieb braucht und über die gesamte Projekt­laufzeit miteinander kommunizieren“, ergänzt Schwarze. Wenn Stefan Schwarze und Kai Wedding Anfragen er­halten, schauen sie, welche der rund 270 Mitarbeiter die Tätigkeit übernehmen könnten. „Das erfordert eine sehr feine Ab­stimmung“, sagt Wedding. Denn die Kollegen haben alle etwas für Symrise oder Symotion zu tun. Da­rum gilt bei jedem Neugeschäft: Erst wenn die an­ste­hen­­den Aufgaben und der zeitliche Umfang klar sind, können Zusagen gemacht werden. Das ist bei der An­frage des Kosmetikherstellers nicht anders.


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